Logbuch: Von Tentakeln und der letzten Münze

 (13. Januar 2007 / 3. Moonday im Sunsebb) …..als aus dem Loch heraus eine Menge Tentakel herausschnellten. Ich wirkte sofort eine Nebelwolke, um dem Angriff der Tentakel zu entgehen. Die Wolke war kaum entstanden, da schossen mir schon eine Zahl von Tentakeln entgegen, jedoch konnte ich allen ausweichen. Kurz darauf hörte ich eine ohrenbetäubendes Geschrei oberhalb von mir. Irgendeiner der anderen musste diese Kreatur also getroffen haben. Ich stieg dann durch den Nebel hinauf und konnte schnell ein kugelförmiges Wesen vor mir erkennen, dass sich mit einem seiner Tentakel an der Wand festhielt, und mit den anderen wild um sich schlug. Ich benutzte also den Flammenring und röstete das Vieh von unten. Einen kurzen Augenblick später flog dann auch schon eine Flammenkugel von unten hoch und gab dem Monster den Rest.

Ich löste also den Nebel auf und wollte mich gerade an den Abstieg machen, als von unten schräg von mir eine Explosion den Raum erschütterte. Als sich der grüne Staub lichtete, sah ich Thorture, wie er um Luft ringend mit seinen Händen seinen Hals umklamerte. Thorture war schon kurz vor dem Erstickungstod, als Rimmick ihn von seinem Schicksal befreite. Ich will gar nicht wissen, was da wieder passiert ist……

Ich machte mich also an das Durchsuchen dieses Loches, aus dem das Monster herausgekrochen ist. Als ich so mit dem Kampfstab in einem Erhaufen herumguselte, hörte ich ein vermerkliches Geklimper, das von einem metallischen Gegenstand kommen musste. Ich hörte dann hinter mir ein „Platsch“. Als ich mich umdrehte, sah ich wie ein anderes dieser Monster unten am Boden lag, augenfällig tot.

Lya war gerade daran, in das Loch an der Wand zu klettern, als wir von Edward „Achtung, Gefahr von draussen“ hörten. Der Zwerg machte sich im Trab, und dem entsprechenden Lärm, in den Gang. Auf einmal hörten wir von draussen einen betörenden Gesang. Ich schaffte es gerade noch, meine Ohren zuzuhalten, jedoch Manaklios und Lya schienen dem Gesang erlegen zu sein. Die schrecklichen Sänger stellten sich schnell als Harpyien heraus, jedoch wurden diesen Geschöpfen schnell der Garaus gemacht.

Nach diesem Geplänkel machten wir uns daran, den ganzen Raum genauer zu durchsuchen. Zum Vorschein kamen ein riesiges Stück Schinken, ein meisterhaft gearbeitetes Bastardschwert, sowie eine der von uns gesuchten Münzen, diesmal mit einem eingravierten Auge.

Eine Münze fehlte ja noch, also machten wir uns auf den Weg in den Raum mit den lebenden Pflanzen, da dieser der letzte war, den wir noch nicht genauer untersucht hatten. Dort angekommen, kam Lya, mit einigen Schwierigkeiten, in das Zentrum des Raumes. Dort fanden wir dann eine kleine Statue eines Drachen vor. Mit einem Spruch der Magieerkennung, veränderte sich der anfangs fast kitschig wirkende Drache, in einen ehrfurchtgebietenden weissen Drachen mit funkelnd roten Augen. Am Sockel der Statue trat eine Beschwörungsformel hervor, zusammen mit dem Satz „ Von der Dämmerung bis zum Abendrot erscheint der Drache, wenn du ihn ruftst.“

Wir liessen den Drachen mal Drachen sein, und machten uns auf den Weg zu dieser ominösen Hand. Dort angekommen, fanden wir neben der Hand die Überreste eines Menschen. Eine Robe, die Reste einer Lederrüstung, Kleiderreste und andere Teile der menschlichen Anatomie. Aber keine Münze weit und breit. Also versuchten wir, die zwei anderen Weg in diesem Raum genauer unter die Lupe zu nehmen. Ich rief eine Flammenkugel herbei und machte erst mal den Weg nach oben und nach unten vom gröbsten Geränk frei. Dann machten wir uns erst mal daran, den unteren Weg zu erkunden. Dort angekommen fanden wir eine Gruppe von Leichen vor, die in den Ranken dieser Blutrosen hingen und in einem schon sehr fortgeschrittenen Stadium der Verwesung waren. Rimmick fand jedoch nichts ausser einer einzelnen Silbermünze im Beutels eines „ehemaligen“ Höflings. Als er jedoch etwas genauer suchte, fand Rimmick doch noch etwas, eine etwas grössere Münze, eine der gesuchten drei Münzen! Heureka! Endlich war der Weg frei, um in den zentralen Anrufungsraum zu gelangen. Wir machten uns also auf den Weg in unser Nachtlager, um uns auf die bevorstehende Konfrontation vorzubereiten. Wir wachten also am 3. Godsday im Monat Sunsebb 425 auf, und machten uns auf den weg zur (hoffentlich) finalen Begegnung.

Zuerst aber gingen wir noch alle zur Drachenstatue. Rimmick ging heldenhaft vor und hob die Statue auf. Sie war überraschenderweise leicht und gluckerte leicht, als wenn sich eine Flüssigkeit darin befinden würde. Bei genauerer Betrachtung fand sich auch keine Öffnung um an die Flüssigkeit zu kommen. Ich schrieb dann noch die Beschwörung auf und machte für Lya noch eine phonetische Abschrift, in der Hoffnung dass diese nie zur Anwendung kommen möge….

An der von uns vermuteten geheimen Türe angekommen, versuchte ich noch zu lauschen, um den Fortschritt der Beschwörung zu erahnen. Und so wie es schien waren sie schon weit fortgeschritten, wenn nicht schon gar fast am Ende. Wir bereiteten uns also vor, der ganzen Sache ein Ende zu bereiten.

Nur, wie öffnen wir die Türe? Lya versuchte verzweifelt, die drei Münzen in der richtigen Reihenfolge and die wand zu pappen, jedoch fiehlen sie nach einer Sekunde wieder herunter. Es folgte nun das Bild mit zwei Personen, die an der Wand, die alle erdenklichen Versionen und Anordnungen der Münzen durchprobierten, während der Rest mit höchster Anstrengung ihre Hirnzellen in Trab hielten. Bis zu dem Zeitpunkt, als Rimmick durch eine Eingabe in den Sinn kam, dass ja die Feuerbecken nicht brennen. Schnell entzündeten wir die Becken und hielten die Münzen an die Wand. Diese verschwand mit einem Mal und brachte eine massive Eiswand zum Vorschein. Amribi versuchte dann, die Münzen in die drei Löche zu stecken, die bei der Wand zu finden waren. Einen lauten Knall und ein Blitzschlag später lag Amribi an der Wand. Wie durch ein Wunder schien er unverletzt. Dann versuchte sich Manaklios an diesem Problem, diesmal unter Zuhilfenahme seines Spiesses. Jedoch auch dies endete in einem Blitzschlag und einem Kämpfer an der Wand. Dies und Versuche mit Salz oder Feuer brachten ebenfalls keinen Fortschritt.

Auf einmal kam uns die Idee, dass die Wintertruhe ja entweder mit extremer Kälte oder mit Schall zu zerstören. Schall, die Harfe aus dem Erdgeschoss. Sofort ging ich mit unseren Wachen hinunter um das Ding zu holen, musste aber festellen, dass ich hier nicht weiterkomme. Ein Kraftfeld schien die Harfe zu beschützen, und ich sah keine Möglichkeit an diese Harfe zu kommen. Die Harfe wurde von diesem Kraftfeld wahrlich gut geschützt. Da fiel mir ein, dass die Gottheit, deren Symbol auf dem Boden eingraviert war, das der Göttin der Poesie, Musik und Kunst war, nebenhin und —HIER ÄNDERT SICH DIE HANDSCHRIFT—-nebenher war das doch absolute Kacke und völlig nebensächlich und doof. Trotzdem wurden wir genötigt diese Harfe zu nehmen, was sogleich Lya verschwinden liess, was jedoch mal eine gute Erscheinung war. Nun können wir uns ungehindert der Lösung des Problems widmen. Was hilft gegen Eis war sie grosse Frage. Sogleich kam mir in den Sinn, dass da eigentlich nur salzen hilft. Geagt getan. Doch durch einen billigen Trick —HIER ÄNDERT SICH DIE HANDSCHRIFT—- so holte ich mal Lya her, damit sie die Harfe nehmen sollte, denn diese Gottheit war auch bekannt für ihre Abneigung Männern gegenüber. Was lag also näher, als dass eine Frau die einzige sein muss, die die Harfe nehmen könnte. Lya war dann auch tatsächlich in der Lage, die Harfe zu nehmen, als sie dann jedoch einen Akkord auf dem Instrument spielte, verschwand sie plötzlich, nur um einige Zeit später wieder wie aus dem Nichts aufzutauchen. Ich habe gar nicht erst gefragt, was passiert ist, eine Antwort hätte ich so oder so nicht bekommen. Wir gingen also wieder zu unserer ominösen Eiswand, in der Hoffnung, dass die Harfe eine Lösung unseres Problemes bringen würde. Lya erzählte dann doch noch, was sie bei ihrer „Reise“ erlebt hat. Lydia, die Göttin der Muse, erklärte Lya eine Melodie, mit der die Eiswand zu bezwingen sei, ausserdem erklärte sie noch, dass heute schon der 4. Freeday sei, also der Tag vor dem neuen Jahr, jedoch war uns nicht klar, was das genau zu bedeuten hat. Vielleicht wird das Ritual der Truhe dann beendet sein? Ausserdem seien die „Drei“ noch schwach, aber nach dem Ritual würden sie sehr stark werden, und wohl nicht mehr zu besiegen sein. Auch Lydia gab uns noch den Hinweis, dass die Truhe mit extremer Kälte zu zerstören sei.

Nun, wir waren also bereit für den finalen Kampf und machten uns auf den Weg zur Eistüre…..

Veröffentlicht in:  on Januar 13, 2007 at 9:00 Kommentare (2)

Die URI zum TrackBack dieses Beitrags lautet: http://lexlaebi.wordpress.com/2007/01/13/logbuch-von-tentakeln-und-der-vorletzten-munze/trackback/

RSS-Feed für Kommentare zu diesem Beitrag.

2 Kommentare Leave a comment.

  1. Wer den rot geschriebenen Text reingeschmuggelt hat, weiss ich immer noch nicht…glaub ich *hüstel*

  2. ich auch nicht…mir völlig unverständlich!


Leave a Comment